InHerford - Mai 2023

6 Mai 2023 | InHerford REGIONALES Die Wohnraummieten in Kirchlengern sind im Vergleich zu den umliegenden Städten und Gemeinden im Kreis Herford relativ günstig. Dies ergab der im Dezember 2022 von der Gemeinde Kirchlengern herausgegebene erste Mietspiegel, der vom Gutachterausschuss für Grundstückswerte im Kreis Herford und in der Stadt Herford erstellt und von den Mieter- und Vermieterverbänden anerkannt wurde. Kirchlengern gehörte bis dahin neben Hiddenhausen und Spenge zu den einzigen Kommunen im Kreis Herford, die noch keinen Mietspiegel hatten. Obwohl Kommunen mit bis zu 50.000 Einwohnern nicht zur Erstellung verpflichtet sind, möchte Bürgermeister Rüdiger Meier seinen Bürgern diese Serviceleistung zukünftig bieten. Der Mietspiegel ist sowohl für Mieter als auch für Vermieter und Investoren eine wichtige Orientierungshilfe. Zur Ermittlung der Mietdaten hatten alle Eigentümer von Immobilien in Kirchlengern mit dem Grundbesitzabgabenbescheid des Jahres 2022 einen Fragebogen erhalten. Die Rückläufer wurden dann vom Gutachterausschuss für Grundstückwerte nach statistischen Vorgaben ausgewertet. Hierbei wurden nur Kaltmieten berücksichtigt, die in den vergangenen sechs Jahren neu vereinbart oder verändert wurden. Die Mietspiegelwerte beziehen sich auf abgeschlossene, unmöblierte Wohnungen mit Zentral- oder Etagenheizung und eingerichtetem Bad. Wohnungen, die der Mietpreisbindung unterliegen (Sozialwohnungen), wurden ebenso wenig berücksichtigt wie als Ganzes vermietete Einfamilienhäuser. Die Mieten in Kirchlengern liegen danach zwischen 3,50 Euro und 8,00 Euro pro Quadratmeter, die Mittelwerte der einzelnen Baujahres- und Größenklassen bewegen sich zwischen 4,21 Euro und 6,99 Euro pro Quadratmeter. Im Vergleich zum benachbarten Bünde liegen die Mieten im Schnitt ca. 30 Cent pro Quadratmeter günstiger, was im Gut und günstig Wohnen in Kirchlengern Kirchlengern erstellt ersten Mietspiegel © MQ-Illustrations - stock.adobe.com Wer in Nordrhein-Westfalen ein Haus oder eine Wohnung kauft, um sie anschließend selbst zu nutzen, muss neben dem Kaufpreis und den üblichen Kaufnebenkosten auch die Grund- erwerbssteuer zahlen, die sich auf aktuell 6,5 % des Kaufpreises beläuft. NRW möchte möglichst vielen Bürgern ermöglichen, Wohneigentum zu erwerben und hat hierfür seit dem 1. Januar 2022 ein Zuschussprogramm aufgelegt. Wer in NRW eine Immobilie zur Selbstnutzung erwirbt, kann bei der NRW-Bank einen Zuschuss von 2 % des Kaufpreises, maximal aber 10.000 Euro beantragen. Erfreulicherweise ist der „Topf“ noch nicht leer, sodass dieses Zuschussprogramm auch 2023 weiterläuft. Die Zuschüsse können Sie auf der Website der NRW-Bank unter www.nrwbank.de online anfordern. ■ Zuschüsse zur Grunderwerbssteuer laufen weiter

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