23 Mai 2023 | InHerford BAUEN Ab dem 1. Juni: Kreis Herford fördert nachträgliche Gebäudedämmung Fördermittel in Höhe von 120.000 Euro stehen zur Verfügung Der Kreis Herford plant ein Förderprogramm aus Landesmitteln für die nachträgliche Dämmung von Gebäuden. Entsprechende Anträge können ab dem 1. Juni 2023 gestellt werden. DIE RAHMENBEDINGUNGEN: Gefördert wird die nachträgliche Dämmung von Gebäuden, die mindestens zehn Jahre alt sind. Fördergegenstand sind Dächer, die oberste und unterste Geschossdecke sowie die Außenfassade. Gefördert werden 15 Prozent des Investitionsvolumens. Werden Dämmstoffe verwendet, die als „nachwachsende Rohstoffe“ in der Datenbank der Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe (FNR) (www.die-nachwachsende-produktwelt.de) aufgeführt werden, werden bis zu 25 Prozent des Investitionsvolumens gefördert. Die maximale Fördersumme pro Gebäude und Person ist jedoch auf 1.200 Euro begrenzt. Insgesamt stellt der Kreis für das Programm einen Fördertopf von 120.000 Euro zur Verfügung. Die Mittel stammen aus der sogenannten Billigkeitsrichtlinie des Landes NRW. „Wir möchten mit dieser niederschwelligen Förderung konkrete Anreize schaffen, sodass mehr Hauseigentümer ihre Wohngebäude energetisch optimieren. Das trägt zur CO2-Einsparung und zur Ressourcenschonung bei, schützt aber auch die Hauseigentümer und Mieter vor übermäßigen Energiekosten“, erklärt Kreis-Umweltdezernentin Dr. Beatrix Wallberg. Das bestätigt Louisa Elbracht aus dem Klimaschutz- und Klimafolgenanpassungsmanagement: „Den größten Anteil der Energie verbraucht ein Haushalt für das Heizen und die Warmwasserbereitung. Maßnahmen zur Wärmedämmung senken die benötigte Heizenergie um bis zu 30 Prozent und sparen somit nicht nur Kosten, sondern schonen auch das Klima“. IST EINE DÄMMUNG BEI MIR SINNVOLL? Der Kreis hat jüngst eine thermografische Befliegung des Kreisgebietes durchgeführt, bei der alle Dachflächen analysiert wurden. Zurzeit werden die Ergebnisse der Befliegung noch ausgewertet und der Kreis prüft, wie die Ergebnisse interessierten Hauseigentümern zur Verfügung gestellt werden können. Solche Thermografie-Bilder bieten eine erste Einschätzung, ob eine Dachdämmung nötig und sinnvoll ist. FÖRDERUNGEN AUCH DURCH LAND UND BUND Auch das Land NRW und der Bund halten attraktive Förderungen in Form von Zuschüssen (BAFA-Mittel) und Kreditförderungen (KFW Bank) für Altbausanierungen bereit, die bis zu 20 Prozent die Kosten für Sanierung und Neuanschaffung zum Beispiel effizienter Heizungsanlagen und auch Dämmungen von Gebäuden abdecken. Diese Förderprogramme können mit der Förderung des Kreises kombiniert werden. Rückfragen zum Förderprogramm des Kreises können per Mail an klimaschutz@kreis-herford.de gerichtet werden. Wichtig: Förderanträge werden erst ab dem 1. Juni entgegengenommen und können vorher nicht verschickt werden. © Kreis Herford © mitifoto - stock.adobe.com © Sven Böttcher - stock.adobe.com
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